Römische Gutshöfe (villae rusticae) kann man im entferntesten Sinne mit heutigen Aussiedlerhöfen vergleichen. Die oft in regelmäßigem Abstand zueinander angeordneten Gutshöfe bestanden sie üblicherweise aus einem Herrenhaus, den Unterkünften für die Arbeiter sowie Getreidespeichern und Stallungen.

Gemäß dem römischen Lebensstil hat man damals die Herrenhäuser der Gutshöfe mit Vorliebe an einem sonnigen Hang oder auf einer kleinen Anhöhe mit schönem Ausblick errichtet. Darum gruppierten sich die Unterkünfte der Arbeiter (Sklaven), Getreidespeicher sowie die Stallungen. Manche römische Gutshöfe verfügten sogar über ein eigenes Badehaus. Umfasst wurde das Anwesen in der Regel von einer Mauer.

Die überwiegende Zahl der römischen Gutshöfe liegt heute auf Äckern. Man erkennt die Lage der einzelnen Gebäude meist daran, daß an diesen Stellen größere Steine, weißer Mörtel und Schieferbruchstücke vom Gebäudedach hochgepflügt werden.

Da römische Gutshöfe meist weit über hundert Jahre bestanden sind sie sehr fundreich. Das primäre Fundspektrum besteht aus Bronze- und Silbermünzen sowie aus Fibeln. Gelegentlich findet sich sogar die eine oder andere römische Goldmünze (Aureus).






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